Agentur der Europäischen Union für Flugsicherheit (EASA) (European Union Aviation Safety Agency (EASA))
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Definition
Die EU-Agentur für die Regulierung der zivilen Flugsicherheit, Flugzeugzertifizierung und Sicherheitsaufsicht in den EU-Mitgliedstaaten.
Was ist die EASA?
Die Agentur der Europäischen Union für Flugsicherheit (EASA) ist die zentrale Regulierungsbehörde für zivile Flugsicherheit in Europa, gegründet 2002 mit Sitz in Köln. Die EASA ersetzte einen Flickenteppich nationaler Behörden durch ein einheitliches Regelwerk.
Warum sie wichtig ist
- Musterzulassung: Genehmigung von Flugzeugdesigns gemäß Musterzulassungsverfahren.
- Design-Organisationsgenehmigung (DOA): Zertifizierung der Herstellerkompetenz.
- Drittlandoperatoren (TCO): Zulassung von Nicht-EU-Carriern im europäischen Luftraum.
Regulierungsrahmen
Die rechtliche Grundlage ist die Verordnung (EU) 2018/1139. Die Zertifizierungsspezifikationen (CS), insbesondere CS-25 für große Flugzeuge, spiegeln viele Anforderungen der FAR Part 25 der FAA wider.
Bemerkenswerte Fälle
Die EASA hat den Boeing 737 MAX eigenständig bewertet und die FAA-Wiederzulassung nicht einfach übernommen. Sie schloss ihre eigene technische Überprüfung im Januar 2021 ab und demonstrierte damit ihre wachsende Unabhängigkeit.
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Erstflug
Der erste Flug eines neu entworfenen oder neu gebauten Luftfahrzeugs, der den Beginn des Flugerprobungsprogramms markiert, bevor der Typ die behördliche Zulassung erhält.
Flugdatenüberwachung
Ein proaktives Sicherheitsprogramm, das routinemäßige Flugdaten aus Flugzeugsystemen systematisch aufzeichnet und analysiert, um betriebliche Risiken, Überschreitungen und unsichere Trends zu erkennen, bevor sie zu Zwischenfällen oder Unfällen eskalieren.
Mindestausrüstungsliste
Ein behördliches Dokument, das festlegt, welche Systeme und Ausrüstungen eines Flugzeugs außer Betrieb sein dürfen und dennoch einen sicheren Abflug mit definierten betrieblichen oder wartungstechnischen Verfahren erlauben.
Streckenerprobungsflug
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